Dienstag, 14. Oktober 2014

Beach-Babes of Malle

Ob das wohl gut geht? Müsst ihr mit denen so früh schon fliegen? Das kann doch nur Stress werden. Ist da überhaupt ein Arzt in der Nähe? Das schafft Ihr doch gar nicht alleine. Schadet das denen denn nicht?

Das waren so die häufigsten Bedenken von Menschen um uns rum. Es gab aber auch Befürworter, die es gut fanden, dass wir mit Euch nach Mallorca fliegen. Unter anderem auch unsere Saarbrücker Freunde Holger und Jenny. Darum haben wir die gleich mitgenommen.
Der Papa (und die Mama) haben es ja mit Euch getestet: Mit dem ICE eine Nacht nach Berlin, mit dem Auto nach Köln für ein Wochenende und dann sogar zwei Wochen Deutschland und Österreich-Tournee. Das habt ihr alles so toll mitgemacht und auch Euren Spaß daran gehabt, dass wir Mallorca einfach „riskieren“ wollten.

Und es ging super. Damit der teure TFK-Wagen nicht durchs Flugzeug geworfen wird, hatten wir zwei gebrauchte, ersteigerte Kinderwägen dabei. Damit ging‘s nach Saarbrücken zum Vorabend-Check-In. Der Flughafen ist so klein und familiär, dass das alles –auch beim Einsteigen am nächsten Tag- gar kein Problem war.

Amalia in der Hotel-Lobby. Mal sehen, was so kommt?!

Und dat Jenny kam: Dufte Tante, findet Viktoria!
Den Start habt ihr ebenso verpennt, wie die Landung in Palma. Dazwischen ein Fläschchen. Auch den einstündigen Transfer nach Alcudia: Top verschlafen.
Das Hotel war klein aber sehr fein und vor ein paar Monaten sehr schön renoviert. Und toll auf Kinder eingestellt: Das Kinderbett im Zimmer hatte sogar eine extra gute Matratze für Euch.
Das hat der Onkel Holger schon mal klasse rausgesucht (er und Jenny haben das Buchen übernommen).

Amalia unter Palmen...

...und Vicki im Pool.
Das Wetter war für Oktober ganz o.k.: Mal Wolken, mal etwas Regen, aber auch einige schöne Sonnenstunden, um an den Pool zu liegen. Du, Amalia, hast auch mal das Wasser angetestet. Beim Testen blieb es dann aber auch, da das doch etwas kälter war, als beim Babyschwimmen.
Durch die zusätzlichen Hände von Onkel Holger und Tante Jenny war der Urlaub auch für uns Eltern erholsam. Man brauchte nur die halbe Aufmerksamkeit. Beim Essen hat man das Aufpassen genauso geteilt wie am Pool oder bei den Spaziergängen. Und einige Male haben die Saarbrücker Euch auch mittags ganz auf ihr Zimmer genommen – für Euren Mittagsschlaf – und auch für den Eurer Eltern.

Onkel Holger beim mittäglichen "Bespaßen"

Der Animateur wusste auch nicht mehr genau, wer hier wen animiert.
Ohne sie wäre das nicht gegangen. Auch logistisch nicht. Zwei halten Euch, einer klappt die Kinderwägen zusammen und der vierte hat das Handgepäck. Vier sollten’s also schon sein.
Alles in allem hatten wir elf schöne Tage. Am Pool, an der Bar, in der Lobby, auf den Straßen von Playa de Muro oder auch in der Altstadt von Alcudia. Bei Quirkel, Carcasonne oder „Stadt, Land, Fluß“.

Chillen am Pool mit Mama.
Aber elf Tage reichen auch. Sonst hätten Holger und Jenny Euch noch adoptiert. Die hatten am Ende wahrscheinlich eh schon den Eindruck, auch etwas Eure Eltern zu sein. Zumindest haben Sie sich schon etwas in der Richtung benommen. Danke dafür ins Saarland.

Tante Jenny fütter Dich, kleine Amalia, im Flieger nach Hause (dahinter Mama mit Vicki).

Gruppenbild in der Hotel-Lobby. Wir wurden oft für zwei Einzelkindfamilien gehalten.
Nächstes Jahr trauen wir uns dann etwas mehr zu: Mehr Flugzeit und damit auch mehr Sonne und etwas mehr Meer, das auf Malle etwas zu kurz gekommen war. Aber gerne wieder mit „unsere gute Freunde“ aus Saarbrücken (den Ouzo gab es nach der Rückkehr beim Griechen). Auf Mallorca gab es dafür ‚Herbas‘ all inclusive.

Liebe Mäuse: Ihr habt das von vorne bis hinten, von oben (Flug) bis unten (Pool) super gemacht. Wart immer gut drauf, habt gelacht und gegessen, brav geschlafen (trotz komischem Klima und Klimaanlage) und euch vorzeigbar benommen. Wir sind stolz auf unsere Reisemäuse.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen