Montag, 27. Juli 2015

Wo vorne und wo hinten ist....?

Mädels, … Papa und Mama gehen im Moment echt am Stock. Die Veränderung seit Papa wieder arbeitet, ist doch heftiger für uns alle, als erwartet. Zudem ereilen uns Krankheiten und sonstige außerplanmäßige Ereignisse, so dass wir echt am Rotieren sind.

Aber mal der Reihe nach. Seit Mitte Juli arbeitet Papa nun zwei Tage in Berlin und drei Tage in Hannover. Klingt zunächst ganz entspannt – ist es aber nicht. Papa muss montagfrüh, manchmal sogar sonntagabends nach Berlin fahren. Dort freuen sich alle so sehr ihn zu sehen, dass sie ihn von einem Termin in den nächsten jagen. Papa schafft es weder eine kleine Pause zu machen noch kurz auf Toilette zu gehen.
Am Dienstag spät abends kommt er völlig platt nach Hause und freut sich seine drei Mädels zu sehen. Die hatten in der Zwischenzeit auch viel Spaß miteinander, vor allem nachts, wenn ihr Küken nicht schlafen könnt oder wollt. Mittwochs fährt er dann mit dem Auto nach Hannover. Dort freuen sich wieder alle ihn zu sehen, so dass es ähnlich hektisch zugeht wie in Berlin. Papa freut es ja, dass sich alle so sehr auf ihn freuen, aber manchmal kann einen zu viel Freude erdrücken.

Und so kam es, dass der Papa während unseres Familien-Wochenendes mit Oma Renate und Opa Wolfgang im Frankenland urplötzlich ganz schlimm krank geworden ist. Wir vermuten es war eine Lebensmittelvergiftung oder ähnliches, denn der Papa musste die ganze Nacht durch ganz schlimm spucken. Nach 24 Stunden war der Spu(c)k zwar vorbei, aber der Papa war noch ziemlich platt.
Der Papa muss sich immer auch das Geweine von Mama anhören. Ich bin zur Zeit überhaupt nicht glücklich mit meiner Arbeit und weil ich von euch nachts vom Schlafen abgehalten werde, bin ich leider sehr dünnhäutig geworden. Der Papa hört deshalb von uns zu Hause leider immer nur, dass es nicht so gut läuft. Ihr seid mit der Umstellung, dass Papa so wenig da ist und Mama nicht so viel mit euch spielt, nicht ganz so zufrieden und das lasst ihr mich hören und spüren.

Aktive Kinder sind schön - bis zu einem gewissen Grad.
Boah, ihr seid manchmal voll gemein zu mir!

Ihr müsst ein bisschen mehr Verständnis für uns haben, so dass wir die harte Zeit gut miteinander überstehen. Wir haben doch schon anderes geschafft, dann werden wir auch dies gemeinsam gut überstehen. Macht ihr mit?
Dicken Kuss,
Mama

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